Dienstag, 26. April 2016

#hermann16


Geschafft!

Ich bin meinen ersten Hermann gewandert. Es hat tierisch Spaß gemacht! Auch wenn mir mein Knie heute echt weh tut, aber es war die Sache wert. Und ein bisschen stolz bin ich auch.

7:00 Uhr ging es los zu den Bussen. Ankunft am Hermann gegen 8:00 Uhr. Schnell noch ein Startfoto mit Denkmal und gegen 8:15 Uhr endlich ab auf die Strecke. Die ersten Kilometer waren problemlos überwunden. Kinderspiel, ging es ja auch fast nur bergab.


Richtig weh tat es dann erstmals am Tönsberg. Immer wenn man dachte, man sei endlich oben, ging es hinter der nächsten Kurve nochmal ein Stückchen steiler den Berg hinauf. Nur um anschließend wieder bergab gehen zu können. Ab Oerlinghausen - also nach ständigem bergab - meldete sich dann schließlich auch mein Knie. Jetzt hieß es Zähne zusammenbeißen.

Während der gesamten Wanderung haben wir uns immer wieder ausgerechnet, wann die ersten Läufer wohl an uns vorbeiziehen würden. Niemals hätten wir gedacht, dass es erst kurz vor Schluss passieren würde. Angekündigt von zwei Mountenbikern überholte uns Elias Sansar auf der Promenade, wenige hundert Meter hinter der Habichtshöhe. In einem Affenzahn und scheinbar gar nicht aus der Puste. Ganz im Gegensatz zu seinen Verfolgern, die ein paar Minuten auf sich warten ließen, bis sie endlich an uns vorbeischnauften.

Im Zieleinlauf waren dann alle Schmerzen vergessen. Der Applaus der Schaulustigen wirkte wie Doping. Begleitet von anerkennenden Blicken und aufmunternden Rufen bezwangen wir die letzten Meter. Insgesamt haben wir 4 Stunden und 46 Minuten für die 31,1 Kilometer gebraucht. Eine ordentliche Leistung.


Und nach dem Hermann, ist vor dem Hermann. Planung läuft bereits!

Dienstag, 19. April 2016

Geh mal wieder auf die Straße...


...geh mal wieder demonstrieren. Bielefeld ist bunt und weltoffen. Und das wird auch so bleiben.

Leider meinten am Freitag eine handvoll besorgter Bürger das ändern zu können. Also zogen wir los. Treffpunkt Bahnhof. Den Verwirrten entgegentreten. Doch das auf was wir trafen, war mal wieder nur ein trauriges Abbild einer längst überholten Ideologie, die in ihrer puren Verzweiflung ein paar Fähnchen wedelte und einen zum Kesselbrink geplanten Marsch schon nach wenigen Metern aufgab.

Was stimmt eigentlich nicht mit euch? Müsst ihr gleich so einen Aufriss für eure unbegründeten Ängste machen? Müsst ihr gleich eine ganze Stadt mit dummen Kommentaren tyrannisieren, nur weil ihr sonst keine Hobbies habt? Jedes Mal auf's Neue müssen hunderte von Polizisten mobilisiert werden, nur weil Euch keiner lieb hat?

Ihr kostet Zeit, ihr kostet Geld, ihr kostet Nerven! Und zu allem Überfluss habt ihr noch nicht einmal etwas sinnvolles zu unserer Gesellschaft beizutragen. Ihr seid so nutzlos wie ein Lutscher der nach Scheiße schmeckt.

Dienstag, 29. März 2016

Teilnahme am 45. Herrmannslauf





Es wird ernst. Hoffentlich macht mein Knie bis dahin mit. Die letzten Wanderungen haben eine kleine Disharmonie im rechten Gelenk zum Vorschein gebracht. Dennoch bin ich guter Dinge. Und ich freue mich wie Bolle.

Ein paar Trainingseinheiten stehen noch auf dem Plan, bis wir dann in vier Wochen die rund 31 Kilometer vom Hermannsdenkmal zur Sparrenburg gehen werden. 

Dienstag, 22. März 2016

Zwillinge

Seit einer Woche bin ich schon wieder Onkel. Doppelter Onkel. Die beiden Jungs wurden am Mittwoch geholt, weil sie es wohl nicht mehr ausgehalten haben. Dabei hätten sie sich ruhig noch ein bisschen mehr Zeit lassen können. Mit knapp etwas über 700 Gramm und 30 Zentimetern sind die beiden leider noch nicht aus dem Gröbsten raus. Aber sie machen beachtliche Fortschritte. Selbständiges Atmen, jeden Tag ein bisschen mehr Milch und Schmusen mit Mama und Papa. Nicht mehr lange und sie wachsen uns alle über den Kopf.

Donnerstag, 19. November 2015

Abaddon Hamburg

"Für Rohan!" - Wieder hallte unser Schlachtruf durch die Straßen einer Großstadt. Hamburg lud zur Anomalie.


Freitag, am Tag unserer Anreise konnte man sich bereits für das Event registrieren. Bei der NIA Anmeldung ging es zügig voran. Schwupps stand ich vor +Anne Beuttenmüller und sie drückte mir meinen Swag in die Hand. Sie wollte noch die Klue Badge sehen, aber da war ich auch schon fast wieder draußen. Weiter zur Enlightened Anmeldung. Hier war etwas mehr los und so dauerte es eine gute halbe Stunde bis wir wieder frische Luft atmen konnten.


Am nächsten Tag trafen wir rechtzeitig am Treffpunkt ein. Jeder bekam seine Aufgabe zugeteilt und so zogen wir los. Von Cluster zu Cluster. Quer durch Hamburg. Portale einnehmen. Portale halten. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Aber immer mit sehr viel Spaß an der Sache. Doch das alles ist nur Nebensache. Denn das schönste an jeder Anomalie ist das Wiedersehen von Agenten, die man sonst nicht so häufig zu Gesicht bekommt.


Der Mission-Day am Sonntag fiel dann leider mehr oder weniger ins Wasser. Da es aber eh keine neue Badge zu gewinnen gab, war das auch nicht so dramatisch. Nach 2 Missionen brach ich ab und versteckte mein Smartphone vor den fallenden Fluten.

Insgesamt war es eine schöne Anomalie. Auch wenn ich dieses Mal leider keine befreundeten Schlümpfe getroffen habe. Dafür war die Kulisse Hamburg einfach top. Da konnte auch das schlechte Wetter nichts dran ändern.

Fotos:
Meine Fotos
Fotos vom Event

Danke an: +Silvio Tristram +Eric Schreiber +Nor man +Karsten Bangemann +Lukas Bangemann +Bettina Wolf +Hans-Peter Wolf +Heidi Wolf +Conny Pearce +Tris Kian +Claus Claves +ichjetzt endlichauch +Thorsten A +Alexandra C +Thomas Mohr +Over 86 +Nadine Opterbeck +Armin Reich +Katja Popielas +Felix Hagemann +Frauke Nierdieck +Katrin Hagemann +Martin Freisen +Viktoria Baumbrunner +Timo Krahn +Captain Oakwood +Cmdr Noodlewood +Dr. Craig +Felix Peitzmeier +Frederik Blach +Henry L. +Jenny Lehnert +O Ha +Roland G +The Gentleman +Webster Tompkins +Nico Goer und alle anderen.

Für Rohan!

Freitag, 30. Oktober 2015

Kaffeeseminar


Ich war mit meinem Bruder auf einem Kaffeeseminar. Sehr interessant. Neben der Geschichte des Kaffees, seiner Herkunft, Herstellung oder Zubereitung, ging es natürlich auch um seinen Geschmack. Aber nicht wie bei einer klassischen Verkostung. Also nicht Holz, Erde oder Früchte herausschmecken, sondern den Unterschied zwischen verschiedenen Zubereitungsarten entdecken.

Wir haben eine ausgewählte Kaffeesorte auf 8 verschiedene Weisen aufgebrüht. Karlsbader Kanne, Filteraufguss, billige Kaffeemaschine, teure Kaffeemaschine, Syphon, Aeropress, Vollautomat und eine Art die mir gerade nicht einfällt. Zu guter Letzt kam zur Abschreckung noch ein Senseo hinten dran.


So probierten wir uns also durch. Dabei gab es den ein oder anderen Aha-Effekt. Beispielsweise schmeckte der Kaffee aus der billigen Kaffeemaschine zunächst einmal nur anders, als der aus der teuren. Aber im Laufe des Abkühlens wurde der Unterschied immer deutlicher. Deutlicher zugunsten der teuren Maschine. Selbst im fast kalten Zustand wurde der Kaffee kaum bitter. Ganz anders der aus der billigen Maschine. Schon nach kurzer Abkühlung war dieser nur noch schwer trinkbar.

Enttäuschend war der Vollautomat. Das Ergebnis war wässrig, wenig aromatisch und schon nach kurzer Zeit bitter. Das Geld für so einen teuren Automaten kann man sich echt sparen. Mein persönliches Geschmackserlebnis war der Kaffee aus dem Syphon. Ein unglaublich volles Aroma, kaum Bitterstoffe und selbst im kalten Zustand noch sehr gut trinkbar.

Über den Senseo reden wir hier mal nicht.

Für die Firma habe ich mir jetzt eine Karlsbader Kanne geholt, bzw. eine Bayreuther Kanne (anderes Design). Durch sein Keramiksieb ist es die direkteste Art Kaffee zuzubereiten. Kein Filter der Aromen aufnimmt, sondern ein Filter der sie direkt in die Tasse laufen lässt. Es ist zwar nicht die schnellste Art Kaffee zu kochen, dafür aber eine sehr entspannte Art.

Montag, 28. September 2015

Küchenmaschine: check!

Als ich vor ein paar Jahren meinen ersten Pickert backte, sehnte ich mich nach einer ordentlichen Küchenmaschine. Nun ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen.


Die Bosch MUM5 ist eine durchaus hübsch anzusehende Maschine. Sie macht einen wertigen Eindruck und ist mit allerlei Zubehör ausgestattet. Sie kann kneten, rühren, reiben, schnibbeln, mixen und wolfen, was ich zum Teil auch schon ausprobiert habe. Dabei ist sie einfach aufgebaut und ebenso schnell wieder abgebaut und gereinigt.

Bisher bin ich mit den Ergebnissen der Maschine vollends zufrieden. Ein Stück Parmesan war in Windeseile gerieben und Hefeteig hatte eine wundervoll fluffige Konsistenz. Als nächstes möchte ich den Wolf ausprobieren. Er soll mageres Rind- und Schweinefleisch für einen original bayrischen Leberkäse verarbeiten. Zum Kuttern verwende ich dann den Mixer-Aufsatz. Nicht ideal, aber für mal ausprobieren völlig ausreichend.

Freitag, 18. September 2015

Terenten 2015

Wieder waren wir in Südtirol. Wieder waren wir in Terenten. Und es war noch einmal mehr beeindruckend, als letztes Jahr.


Dieses Jahr habe ich meinen ersten, einfachen Klettersteig mitgemacht. Das Ziel waren die Cirspitzen. Genaugenommen die große Cirspitze. Nicht besonders anspruchsvoll, aber ein guter Einstieg in die Materie. Leider blieb es nur bei diesem einen Klettersteig. Es war einfach zu viel los in den Bergen.

Unfassbar schön war auch die Tour im Ahrntal zur Lenkjöchlhütte. Ein beschwerlicher Anstieg mündete in eine Bilderbuchkulisse. Am Anfang eine Alm, in der ich eine frische Buttermilch trank. Dann ein weitläufiges Plateau, durchzogen von Gebirgsbächen. Abschließend noch ein relativ leichter Anstieg bis hoch zur Hütte.


Am vorletzten Tag habe ich dann meinen persönlichen Höhenrekord aufgestellt. Leider konnte ich noch nicht die 3.000 Meter Marke knacken. Der Seekofel bietet nur 2.810 Meter. Dafür aber einen wunderschönen Ausblick über den Pragser Wildsee.


Wenn alles gut geht, bin ich nächstes Jahr wieder dabei. Die Alpen habe noch eine ganze Menge zu bieten und meine Wanderausrüstung zeigt kaum Verschleiß.

Montag, 24. August 2015

Amphi Festival 2015


Dieses Jahr fand das Amphi Festival zum ersten Mal in der Lanxess Arena in Köln statt. Kein schöner Ort für Festivals. Es fehlt das draußen Gefühl. Vor allem weil am Samstag auch noch ein Unwetter über Deutschland zog und alle Veranstaltungen um die Arena herum abgesagt werden mussten. Das sorgte erstmal für Chaos. Aber wir hatten Glück im Unglück. Denn wo andere Festivals komplett abgesagt werden mussten (Juicy Beats/Dortmund), konnten wir immerhin den größten Teil der geplanten Künstler im inneren der Halle sehen.

----- Freitag (Schiff) -----
  • !Distain: Sie fingen schon an zu spielen, als wir noch draußen das schöne Wetter genossen. Leider nicht viel von gehört. Aber sie tauchen seitdem wieder häufiger in meiner Playlist auf.
  • Ezionoga: Auch hier haben wir das meiste draußen verpasst. 
  • And One: Endlich mal And One live gesehen. Und alle Klassiker waren dabei. Sehr gute Unterhaltung.

----- Samstag (Lanxess Arena) -----
  • Rabia Sorda: Der Keyboarder zertrümmerte permanent sein Musikgerät und Rabia Sorda brüllte ins Mikrofon. Sehr unterhaltsam. 
  • The Crüxshadows: Altbewährt. Habe ich mir aber nicht zu Ende angeschaut.
  • The Birthday Massacre: Kann ich nicht viel mit anfangen.
  • Agonoize: Ein bisschen Blut und sonst nichts Erwähnenswertes.
  • DAF: "Der Luxus ist im Westen. Doch der Osten währt am längsten." Großartiger Auftritt! 
  • Goethes Erben: Für Goethes Erben braucht man einen sehr langen Atem. 
  • Front 242: Sie hatten Großes angekündigt, als Entschuldigung für letztes Jahr. Allerdings blieben sie es uns schuldig. Solides Handwerk, lustlos vorgetragen.
  • And One: Steve Naghavi hat das Amphi Festival gekauft. Für 2.000 Euro. Und als Besitzer möchte er es im nächsten Jahr wieder am Tanzbrunnen stattfinden lassen. Das Publikum war begeistert.

----- Sonntag (Lanxess Arena) -----
  • S.P.O.C.K.: Großartig! Ich hatte immer wieder eine Gänsehaut und die Jungs hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit. Das übertrug sich auf das gesamte Publikum und sie hätten noch stundenlang für uns weiterspielen dürfen.
  • Das Ich: Laut und kraftvoll. Gänsehaut!
  • QNTAL: Sind wir mal kurz dran vorbeigeschlendert. Das letzte Album gefiel mir nicht so, aber live sind sie gar nicht mal schlecht. 
  • Der Tod: Echt lustige Stand-Up-Comedy. 
  • Welle: Erdball: Immer wieder ein Genuss. 
  • Oomph!: Diese Band hatte ich ja eine Zeit lang aus den Augen verloren. Zu kitschig. Aber sie spielten hier ein paar Klassiker, die viele Erinnerungen zurückbrachten. Die Stimmung war top. Der Auftritt endete mit "Always look on the bride side of life!" und die ganze Halle pfiff mit.
  • The Mission: Ganz schlecht abgemischt. Aber auch sonst eher nicht so meins.
  • VNV Nation: Was soll ich zu diesem Mann noch sagen? Ich hatte Pipi in den Augen!

Montag, 22. Juni 2015

Persepolis Utrecht

Ein verlängertes Wochenende in Utrecht. Und nebenbei eine Anomalie. Wieder trafen sich tausende Spieler, eine Stadt zum Spielfeld zu machen.


Unter dem Motto "Für Rohan!" liefen wir in einer großen Gruppe von Cluster zu Cluster und taten, was man uns aufgetragen hatte. Portal übernehmen, halten, verteidigen. Und wir waren gut. Wirklich gut. Wir konnten tatsächlich alle unsere Portale bis zum Schluss der Messungen verteidigen. Schade nur, dass es nicht für den Gesamtsieg gereicht hat. Wieder einmal waren die Enlightened der Resistance unterlegen.

Druff jeschisse! Ich hatte meinen Spaß, habe einige Medaillen verdient, Batches gesammelt und meine befreundeten Schlümpfe getroffen. Am Ende bin ich ca. 30 Kilometer gelaufen und habe kein Gramm zugenommen, trotz reichlich Bier und Burger.

Team "Für Rohan!" (CL01 Alpha)

Mittlerweile habe ich große Freude an den Anomalien gefunden. Das ganze Drumherum, die Vorbereitungen, die Veranstaltungen am Rande, das friedliche und spielerische Aufeinandertreffen vieler Nationen und der Spaß in der Gruppe haben mich überzeugt. Ich freue mich schon auf das nächste Event, hoffentlich in der Nähe.

Besonders anzumerken ist an dieser Stelle noch die Organisation der Enlightened Utrecht. Auch wenn ich schon andere Stimmen aus anderen Teams gehört habe, aber wir wurden großartig geführt und versorgt. Danke an alle verantwortlichen Organisatoren.


Fotos:
Meine Fotos
Fotos vom Event

Mittwoch, 17. Juni 2015

Pebble Time

Der Nachfolger der Pebble ziert seit zwei Wochen mein Handgelenk. Ich bin sehr zufrieden. Das neue Betriebssystem "Time" (Version 3.0) ist eine deutliche Verbesserung zu seinem Vorgänger. Aber auch das 64-Farben Display macht ein bisschen was her.


Ansonsten bietet die Pebble Time technisch wenige Neuerungen. Zu erwähnen wäre da vielleicht das Mikrofon zur Sprachsteuerung. Dies wird allerdings von den wenigsten Apps unterstützt. Es bleibt also abzuwarten, was diesbezüglich noch kommen wird.

Das Betriebssystem selbst, ist die eigentliche große Neuerung der Pebble Time. Schöner, schneller und vor allem bunter. Benachrichtigungen werden in der Farbe der jeweiligen App angezeigt. Grün für WhatsApp, blau für Twitter oder Facebook und so weiter. Dadurch wirkt das System reifer und aufgeräumter, obwohl sich inhaltlich eigentlich gar nicht so viel verändert hat.


In der neuen Timeline werden bei mir nur Wetter, Kalender und Swarm angezeigt. Auch hier bleibt abzuwarten, was sich diesbezüglich noch tun wird. Eine wirkliche Verwendung habe ich dafür noch nicht gehabt. Aber kann ja noch kommen.

Insgesamt bin ich mit der Uhr wie gesagt, sehr zufrieden. Sie tut genau das was sie soll. Benachrichtigungen auf's Handgelenk schicken, Musik steuern, Navigieren, Schritte zählen. Allerdings, nur für diese Zwecke braucht man sich die neue Pebble Time nicht holen. Da genügt der Vorgänger allemal. Denn auch dieser soll in absehbarer Zeit mit dem neuen Betriebssystem Pebble 3.0 ausgestattet werden. Dann reduziert sich der Vorsprung der neue Uhr lediglich auf Farbe und Mikrofon. Kein wirkliches Kaufargument.

Freitag, 5. Juni 2015

Den "Hermann" wandern

Seit einigen Jahren stehe ich am Zieleinlauf des Hermannslaufs und zolle den einlaufenden Teilnehmern meinen Respekt. Mittlerweile sind unter den Läufern auch viele bekannte Gesichter zu finden. Meine Geschwister, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen und Manni.


Den Ehrgeiz auch mal am "Hermann" teilzunehmen, hatte ich bisher noch nicht. Laufen ist einfach nicht meine Sportart. Aber dann unterhielten sich @toensberger und @primel_M darüber, den Hermann zu gehen, statt zu laufen. Damit weckten sie mein Interesse. Denn wo mir beim Joggen der Anreiz fehlt, habe ich beim Wandern - neudeutsch Walken - einen deutlichen Motivationsüberschuss.

So haben wir also kurzerhand eine kleine Wandergruppe gegründet und üben jetzt im Teutoburger Wald für den 45. Hermannslauf im nächsten Jahr. Bisher noch relativ unregelmäßig und ungeplant, aber mit großen Ambitionen darauf eine ordentliche Leistung abgeben zu wollen.



Donnerstag, 21. Mai 2015

Aufstieg


"Nie mehr 3. Liga, nie mehr, nie mehr!"

Das haben wir schon ein mal gesungen. Nun singen wir es wieder. So lange bis es stimmt. Letztes Wochenende feierte ich zum ersten Mal meine persönliche Teilnahme an einem Aufstieg der Arminia.

Allem voran ging eine Zitterpartie gegen den Tabellenletzten aus Regensburg. Noch ein paar Tage zuvor hatte ich immer wieder gesagt, seit Wochen sind wir auf Platz 1 und können doch noch den Aufstieg versauen. Und beinahe hätten wir das auch. Jahn Regensburg schaffte tatsächlich den Ausgleich und schließlich noch die 1:2 Führung. Stille im Stadion. Die sonst so ausdauernden Fangesänge verstummten. Es musste ja so kommen.

Aber dann. Ausgleich in der 86. Minute. Jubel. Reicht das? Abpfiff. Es reicht! Platzsturm. Hymne. Großartige Stimmung. Ende der Geschichte.




Montag, 11. Mai 2015

La Strada 2015


Gestern überredete mich das schöne Wetter das Haus zu verlassen. Ganz entgegen meiner Gewohnheiten zog ich mir am Sonntag eine Hose an, um in der Stadt schöne Autos angucken zu können. Aber es hatte sich gelohnt. Denn auch wenn im Grunde jedes Jahr die selben Teilnehmer ihre Schätzchen zur Schau stellen, kommt man doch nur schwer aus dem Schwärmen heraus. Vor allem für die betagten Modelle.


Egal ob Käfer, Porsche, Mustang oder deutsch, italienisch, amerikanisch. Jedes dieser alten Fahrzeuge hat seinen ganz eigenen Charme. Dazu der Geruch von Öl und Benzin in der Nase und der Klang eines großen Hubraumes im Ohr. Traumhaft!

Wenn ich es mir leisten könnte, hätte ich garantiert auch den ein oder anderen Klassiker auf dem Hof stehen. Da es aber nicht so ist, müssen mir die Bilder bis zur nächsten "La Strada" genügen.

Montag, 13. April 2015

D7200

Lange habe ich mit mir gerungen, eine neue DSLR anzuschaffen. Meine 6 Jahre alte D60 war mir längst "zu klein" geworden. Sie hat mir aber gute Dienste als Einstieg in die Fotografie geleistet. Ende März war es dann endlich so weit. Ich bin nun stolzer Besitzer einer Nikon D7200.


Ausgepackt. Eingeschaltet. Draufgehalten. Das Ergebnis war beeindruckend. Ohne jede Voreinstellung, nur auf Programmautomatik, lieferte die Nikon schon ordentlich ab. Leider standen mir zunächst nur die Katzen als Motiv zur Verfügung. Aber das Internet ist ja immer wieder dankbar für neuen Cat Content.


Ich habe die Kamera jetzt schon ein, zweimal ausgeführt und bin immer wieder vom Ergebnis begeistert. Selbst bewegte Bilder bleiben mit der richtigen Einstellung extrem scharf. Der Autofokus der D7200 leistet hier wirklich gute Arbeit. So wie die Motive.


Jetzt bin ich auch kein professioneller Fotograf und kann nur mäßig gut beurteilen, ob die Ergebnisse im Detail und bei den wichtigen Werten immer das Optimum darstellen. Aber ich kann für mich sagen, dass ich mir eine Kamera zugelegt habe, die vermutlich noch lange meinen Ansprüchen genügen wird. Hinzu kommen kleine Spielereien wie WiFi und NFC die auch den Kacknerd in mir befriedigen.

Aber wie das so ist, ich habe schon das nächste Teil auf meinem Wunschzettel stehen. Ich spare jetzt auf ein Telezoom-Objektiv. Es soll entfernte Motive näher ran holen, damit ich weniger laufen muss. Man wird ja schließlich nicht jünger.

Donnerstag, 9. April 2015

Berlin, Berlin...

...wir fahren nach Berlin!


Zwar noch lange nicht, aber die Euphorie ist grenzenlos. Gestern schlug der Spitzenreiter der 3. Liga, Arminia Bielefeld den Erstligisten Borussia Mönchengladbach nach Verlängerung und Elfmeterschießen mit 5:4 Toren. Ein Krimi. Nachzulesen in der Presse.

Weiter geht es gegen den VfL Wolfsburg. Aktuell 2. der 1. Bundesliga. Wolfsburg liegt zumindest geographisch schon mal auf dem Weg nach Berlin. Doch empfangen werden wir die Wölfe auf der Alm. Und vielleicht bekommen auch sie schmerzlich zu spüren: "Niemand erobert den Teutoburger Wald!"

#immerdabei

Montag, 30. März 2015

Shōnin Hannover

Wenn Niantic zum Event ruft, dann heißt das Anomalie. So geschehen am letzten Samstag in Hannover. Eine handvoll Menschen (oder auch ein paar mehr) aus der Umgebung (oder auch ein bisschen weiter weg) trafen sich, um in einem eingegrenzten Gebiet in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Punkte zu machen.


Das ist der einen Fraktion auch sehr gut gelungen, die andere war leider nicht ganz so erfolgreich. Im Vordergrund stand für mich aber der Spaß am Spiel und der Vorsatz, wenigstens einmal dabei gewesen zu sein.

Was soll ich sagen?! Es hat mir tatsächlich Spaß gemacht. Ich habe fast mein komplettes Inventar von rund 1.800 Items verballert, über 1.000 Burster und rund 300 Resonatoren. Außerdem habe ich 17.340 Schritte zurückgelegt und neben der Silbermedaille für den Besuch von Unique Portals und der Bronzemedaille für das Stecken von Mods, auch die Shōnin Badges erhalten. Alles in allem für mich also ein guter Tag.

Am Ende ging das Event klar für die Resistance aus. Meinen Glückwunsch dafür an dieser Stelle. Wir sehen uns (vielleicht) bei der nächsten Anomalie.



Hier noch ein bisschen aus der Presse zum Thema:
Heise - Augmented-Reality-Spiel Ingress: Nerd-Anomalie trifft Hannover
Hannoversche Allgemeine - Ingress: Hannover als virtuelles Schlachtfeld
Fotos vom Event

Freitag, 20. März 2015

Sonnenfinsternis

Heute kann man in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis beobachten und ich blogge darüber, damit ich mich irgendwann mal daran zurückerinnern kann.

Durch den Nebel kann man hier aktuell (10:25 Uhr) nicht viel erkennen, was aber nicht für ganz Deutschland gilt. Im Laufe des Tages soll sich der Himmel noch weiter aufklären, sodass man zur maximalen Abdeckung der Sonne eine gute Sicht haben soll. Warten wir es ab. Die Sonnenfinsternis 2015 ist jedenfalls jetzt schon DAS Thema in den sozialen Netzwerken.



Donnerstag, 12. März 2015

#immerdabei

Die Arminia ist im DFB-Pokal eine Runde weiter. Fast schon souverän.


Aber wir wollen die Kirche mal lieber im Dorf lassen. Denn es ist noch ein weiter Weg nach Berlin (Berlin, wir fahren nach Berlin!). Nächste Station: Mönchengladbach.

In knapp vier Wochen begrüßen wir die Fohlen vom Bökelberg auf unserer Alm. Der Kartenvorverkauf läuft seit gestern und dürfte auch schon bald wieder abgeschlossen sein. So groß ist der Andrang auf die Tickets. Die Hütte wird also wieder mal voll sein. Unter den Gästen eine kleine Stammtischgemeinde aus Bielefeld. Irgendwo im Block 2.

Dienstag, 24. Februar 2015

Pebble

Beim letzten Heimspiel der Arminia hat mich Sven auf die Pebble aufmerksam gemacht. Fand ich sehr interessant. Zwei Tage später trug ich sie selbst am Handgelenk. Eine Smartwatch. Kompatibel mit iOS und Android.


Bisher finde ich sie ganz nett. Man kann verschiedene Apps hochladen, die verschiedene Funktionen übernehmen. Dabei gefiel mir Pebble Nav Me sehr gut. Sie überträgt die Ansagen der in Google Maps Navigation errechnete Route an die Uhr. So habe ich mich mit meinem Handgelenk zum Hermannsdenkmal navigieren lassen und wieder zurück. Kurz vor jeder Abbiegung macht die Uhr mit Vibration auf sich aufmerksam und ein kurzer Blick auf das Display verrät wohin es als nächstes geht. Praktisch.

Zwischendurch kann man sämtliche eingehende Nachrichten auf dem Display lesen, die Musik steuern, Wetter bzw. Temperaturen anzeigen lassen oder einfach nur schauen, wie spät es ist. Außerdem ist eine Verknüpfung mit Fitnesstrackern möglich.

Da die Pebble noch relativ neu ist, beschränkt sich der größte Teil der angebotenen Apps auf unterschiedlichste Ziffernblätter. Aber ich sehe da durchaus ein noch viel größeres Potential. Ich bin sehr gespannt, was da noch kommen wird. Jedenfalls behalte ich das gute Stück. Denn auch die Akkuleistung von rund 7 Tagen ist für eine Smartwatch beachtlich.

Dienstag, 27. Januar 2015

LEGO

Als Kind hatte ich mehrere Kisten voll mit LEGO. Ich konnte mich stundenlang damit beschäftigen. Und wenn es nur das Sortieren der einzelnen Steine nach Größe, Farbe oder Zweck war. Meine Mutter hat mich stundenlang weder gesehen noch gehört. Das ist jetzt weit über 20 Jahre her und von den vielen kleinen Plastikbausteinen ist leider nichts mehr übrig geblieben.

Zu Weihnachten bekam einer meiner Neffen etwas von LEGO Creator. Kannte ich bis Dato noch nicht. In einem Karton stecken gleich mehrere Möglichkeiten die Steine zusammenzubauen. Großartig. Ich war sofort wieder angefixt. Und schon wenige Tage später, hielt ich meinen eigenen Karton LEGO Creator in der Hand.


Es war wundervoll entspannend, das neu erworbene Spielzeug zusammenzubauen. Ich fühlte mich direkt in meine Kindheit zurück versetzt. Leider besteht der Inhalt des LEGO Artikels 31017 nur aus 119 Teilen. Ein relativ kurzes Vergnügen. Es musste also noch mehr her. Mittlerweile habe ich mir noch den Fahrradladen mit Café (Artikel-Nr. 31026) gekauft. Aber ich bin mir sicher, das wird nicht die letzte Anschaffung aus dem Hause LEGO gewesen sein.



Zumal LEGO allem Anschein nach wohl auch eine gute Geldanlage zu sein scheint. Für den VW Käfer (10187) habe ich schon einen Preis von knapp 1.500 Euro gesehen. Natürlich nur originalverpackt. Aber wo bleibt dabei der Spaß?

Dienstag, 30. Dezember 2014

Xisco

Ein schokobrauner Brite. Er soll dem blauen Russen etwas Gesellschaft leisten. Was am Anfang leider so gar nicht funktioniert hat. Sein erster selbst gewählter Platz in unseren vier Wänden war unterm Küchenschrank. 5 Tage lang. Dazu kam, dass der Russe sein Territorium bedroht sah und den Briten permanent anfauchte. Sympathie sieht irgendwie anders aus.

Aber nachdem Xisco sich ein paar Tage den Rücken unterm Schrank krumm gemacht hatte, schlich er eines Nachts durch die Wohnung und fand ein neues Plätzchen. Hoch oben im "Katzenzimmer"



Dort hatte er alles schön im Überblick. Er konnte uns abends beim Fernsehen über die Schulter schauen und sich langsam an das Treiben um ihn herum gewöhnen. Bis gestern. Ein neu erworbenes Spielzeug für den Russen weckte den Spieltrieb auch im Briten. Und siehe da. Die Annäherung der beiden Biester verlief spielerisch und gänzlich ohne gegenseitige Provokationen. Wir sind also auf einem guten Weg.



Bester Nebeneffekt. Da sich die beiden noch nicht blind vertrauen, beobachten sie sich permanent gegenseitig. Das ist anstrengend und sie sind eigentlich nur noch müde. Vor allem nachts. Das wiederum bedeutet, mehr und vor allem ruhigeren Schlaf für die Dosenöffner. Ein Traum!

Montag, 29. Dezember 2014

Last.fm 2014

Mein Jahr in Musik.



Dienstag, 9. Dezember 2014

Wandernder BiBloStaTi 2014

Das Fazit:
Lange war der Stammtisch nicht mehr so attraktiv wie in den letzten 12 Monaten. Waren wir gegen Ende des letzten Jahres kaum mehr als eine handvoll, sind wir nun im Schnitt gut 20 oder mehr Teilnehmer. Und das seit Januar durchgehend. Alte und neue Gesichter haben sich auf das kleine Abenteuer in der Bielefelder Kneipenszene eingelassen.

Die Historie:

Die Zukunft:
Und weil's so schön war, gleich noch mal. Auch 2015 wird wieder gewandert. Bielefeld hat noch reichlich Kneipen, die auf ihre Stammtischtauglichkeit getestet werden müssen. Wer dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen.

Die bereits Nominierten:
  • Januar: Chamäleon (ehemalige Tangente)
  • Februar: Heimat+Hafen
  • August: Kassematten der Sparrenburg

Mittwoch, 26. November 2014

Arbeit adelt!

"Und läuft sie gut die Produktion, ist Planerfüllung wahrer Lohn." Die Glorifizierung harter und schmutziger Arbeit. Häufig Thema einiger von mir favorisierten Musikkapellen. Beim Hören bekomme ich immer eine leichte Gänsehaut. Auch wenn es lange nicht so romantisch ist, wie es klingt. Denn es schwindet die Macht des Proletariats, ebenso wie seine Identifizierung mit seiner Arbeit. "Und wenn sein starker Arm es will, dann stehen die Maschinen still." Aber er will nicht mehr, weil es ihm längst egal geworden ist.