Montag, 24. August 2015

Amphi Festival 2015


Dieses Jahr fand das Amphi Festival zum ersten Mal in der Lanxess Arena in Köln statt. Kein schöner Ort für Festivals. Es fehlt das draußen Gefühl. Vor allem weil am Samstag auch noch ein Unwetter über Deutschland zog und alle Veranstaltungen um die Arena herum abgesagt werden mussten. Das sorgte erstmal für Chaos. Aber wir hatten Glück im Unglück. Denn wo andere Festivals komplett abgesagt werden mussten (Juicy Beats/Dortmund), konnten wir immerhin den größten Teil der geplanten Künstler im inneren der Halle sehen.

----- Freitag (Schiff) -----
  • !Distain: Sie fingen schon an zu spielen, als wir noch draußen das schöne Wetter genossen. Leider nicht viel von gehört. Aber sie tauchen seitdem wieder häufiger in meiner Playlist auf.
  • Ezionoga: Auch hier haben wir das meiste draußen verpasst. 
  • And One: Endlich mal And One live gesehen. Und alle Klassiker waren dabei. Sehr gute Unterhaltung.

----- Samstag (Lanxess Arena) -----
  • Rabia Sorda: Der Keyboarder zertrümmerte permanent sein Musikgerät und Rabia Sorda brüllte ins Mikrofon. Sehr unterhaltsam. 
  • The Crüxshadows: Altbewährt. Habe ich mir aber nicht zu Ende angeschaut.
  • The Birthday Massacre: Kann ich nicht viel mit anfangen.
  • Agonoize: Ein bisschen Blut und sonst nichts Erwähnenswertes.
  • DAF: "Der Luxus ist im Westen. Doch der Osten währt am längsten." Großartiger Auftritt! 
  • Goethes Erben: Für Goethes Erben braucht man einen sehr langen Atem. 
  • Front 242: Sie hatten Großes angekündigt, als Entschuldigung für letztes Jahr. Allerdings blieben sie es uns schuldig. Solides Handwerk, lustlos vorgetragen.
  • And One: Steve Naghavi hat das Amphi Festival gekauft. Für 2.000 Euro. Und als Besitzer möchte er es im nächsten Jahr wieder am Tanzbrunnen stattfinden lassen. Das Publikum war begeistert.

----- Sonntag (Lanxess Arena) -----
  • S.P.O.C.K.: Großartig! Ich hatte immer wieder eine Gänsehaut und die Jungs hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit. Das übertrug sich auf das gesamte Publikum und sie hätten noch stundenlang für uns weiterspielen dürfen.
  • Das Ich: Laut und kraftvoll. Gänsehaut!
  • QNTAL: Sind wir mal kurz dran vorbeigeschlendert. Das letzte Album gefiel mir nicht so, aber live sind sie gar nicht mal schlecht. 
  • Der Tod: Echt lustige Stand-Up-Comedy. 
  • Welle: Erdball: Immer wieder ein Genuss. 
  • Oomph!: Diese Band hatte ich ja eine Zeit lang aus den Augen verloren. Zu kitschig. Aber sie spielten hier ein paar Klassiker, die viele Erinnerungen zurückbrachten. Die Stimmung war top. Der Auftritt endete mit "Always look on the bride side of life!" und die ganze Halle pfiff mit.
  • The Mission: Ganz schlecht abgemischt. Aber auch sonst eher nicht so meins.
  • VNV Nation: Was soll ich zu diesem Mann noch sagen? Ich hatte Pipi in den Augen!

Montag, 22. Juni 2015

Persepolis Utrecht

Ein verlängertes Wochenende in Utrecht. Und nebenbei eine Anomalie. Wieder trafen sich tausende Spieler, eine Stadt zum Spielfeld zu machen.


Unter dem Motto "Für Rohan!" liefen wir in einer großen Gruppe von Cluster zu Cluster und taten, was man uns aufgetragen hatte. Portal übernehmen, halten, verteidigen. Und wir waren gut. Wirklich gut. Wir konnten tatsächlich alle unsere Portale bis zum Schluss der Messungen verteidigen. Schade nur, dass es nicht für den Gesamtsieg gereicht hat. Wieder einmal waren die Enlightened der Resistance unterlegen.

Druff jeschisse! Ich hatte meinen Spaß, habe einige Medaillen verdient, Batches gesammelt und meine befreundeten Schlümpfe getroffen. Am Ende bin ich ca. 30 Kilometer gelaufen und habe kein Gramm zugenommen, trotz reichlich Bier und Burger.

Team "Für Rohan!" (CL01 Alpha)

Mittlerweile habe ich große Freude an den Anomalien gefunden. Das ganze Drumherum, die Vorbereitungen, die Veranstaltungen am Rande, das friedliche und spielerische Aufeinandertreffen vieler Nationen und der Spaß in der Gruppe haben mich überzeugt. Ich freue mich schon auf das nächste Event, hoffentlich in der Nähe.

Besonders anzumerken ist an dieser Stelle noch die Organisation der Enlightened Utrecht. Auch wenn ich schon andere Stimmen aus anderen Teams gehört habe, aber wir wurden großartig geführt und versorgt. Danke an alle verantwortlichen Organisatoren.


Fotos:
Meine Fotos
Fotos vom Event

Mittwoch, 17. Juni 2015

Pebble Time

Der Nachfolger der Pebble ziert seit zwei Wochen mein Handgelenk. Ich bin sehr zufrieden. Das neue Betriebssystem "Time" (Version 3.0) ist eine deutliche Verbesserung zu seinem Vorgänger. Aber auch das 64-Farben Display macht ein bisschen was her.


Ansonsten bietet die Pebble Time technisch wenige Neuerungen. Zu erwähnen wäre da vielleicht das Mikrofon zur Sprachsteuerung. Dies wird allerdings von den wenigsten Apps unterstützt. Es bleibt also abzuwarten, was diesbezüglich noch kommen wird.

Das Betriebssystem selbst, ist die eigentliche große Neuerung der Pebble Time. Schöner, schneller und vor allem bunter. Benachrichtigungen werden in der Farbe der jeweiligen App angezeigt. Grün für WhatsApp, blau für Twitter oder Facebook und so weiter. Dadurch wirkt das System reifer und aufgeräumter, obwohl sich inhaltlich eigentlich gar nicht so viel verändert hat.


In der neuen Timeline werden bei mir nur Wetter, Kalender und Swarm angezeigt. Auch hier bleibt abzuwarten, was sich diesbezüglich noch tun wird. Eine wirkliche Verwendung habe ich dafür noch nicht gehabt. Aber kann ja noch kommen.

Insgesamt bin ich mit der Uhr wie gesagt, sehr zufrieden. Sie tut genau das was sie soll. Benachrichtigungen auf's Handgelenk schicken, Musik steuern, Navigieren, Schritte zählen. Allerdings, nur für diese Zwecke braucht man sich die neue Pebble Time nicht holen. Da genügt der Vorgänger allemal. Denn auch dieser soll in absehbarer Zeit mit dem neuen Betriebssystem Pebble 3.0 ausgestattet werden. Dann reduziert sich der Vorsprung der neue Uhr lediglich auf Farbe und Mikrofon. Kein wirkliches Kaufargument.

Freitag, 5. Juni 2015

Den "Hermann" wandern

Seit einigen Jahren stehe ich am Zieleinlauf des Hermannslaufs und zolle den einlaufenden Teilnehmern meinen Respekt. Mittlerweile sind unter den Läufern auch viele bekannte Gesichter zu finden. Meine Geschwister, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen und Manni.


Den Ehrgeiz auch mal am "Hermann" teilzunehmen, hatte ich bisher noch nicht. Laufen ist einfach nicht meine Sportart. Aber dann unterhielten sich @toensberger und @primel_M darüber, den Hermann zu gehen, statt zu laufen. Damit weckten sie mein Interesse. Denn wo mir beim Joggen der Anreiz fehlt, habe ich beim Wandern - neudeutsch Walken - einen deutlichen Motivationsüberschuss.

So haben wir also kurzerhand eine kleine Wandergruppe gegründet und üben jetzt im Teutoburger Wald für den 45. Hermannslauf im nächsten Jahr. Bisher noch relativ unregelmäßig und ungeplant, aber mit großen Ambitionen darauf eine ordentliche Leistung abgeben zu wollen.



Donnerstag, 21. Mai 2015

Aufstieg


"Nie mehr 3. Liga, nie mehr, nie mehr!"

Das haben wir schon ein mal gesungen. Nun singen wir es wieder. So lange bis es stimmt. Letztes Wochenende feierte ich zum ersten Mal meine persönliche Teilnahme an einem Aufstieg der Arminia.

Allem voran ging eine Zitterpartie gegen den Tabellenletzten aus Regensburg. Noch ein paar Tage zuvor hatte ich immer wieder gesagt, seit Wochen sind wir auf Platz 1 und können doch noch den Aufstieg versauen. Und beinahe hätten wir das auch. Jahn Regensburg schaffte tatsächlich den Ausgleich und schließlich noch die 1:2 Führung. Stille im Stadion. Die sonst so ausdauernden Fangesänge verstummten. Es musste ja so kommen.

Aber dann. Ausgleich in der 86. Minute. Jubel. Reicht das? Abpfiff. Es reicht! Platzsturm. Hymne. Großartige Stimmung. Ende der Geschichte.