Freitag, 18. Juli 2014

Ordnung

Eigentlich bin ich ein sehr ordentlicher Mensch. Ich hasse Unordnung. Ich habe auch sehr früh gelernt, wie Ordnung funktioniert. Mein Vater - Handwerker - hatte immer Ordnung in seinen Werkzeugen und Instrumenten. Eine Selbstverständlichkeit. Und dieses Gefühl für Ordnung wurde selbstverständlich auch auf mich übertragen. Mein Kinder- und Jugendzimmer war immer ordentlich. Alles hatte seinen Platz und das war auch gut so. Aber...

Dieser Eintrag beginnt nicht ohne Grund mit "eigentlich". Ich habe zwar das Gefühl für Ordnung nach wie vor nicht verloren, aber ich komme dem nicht mehr so häufig nach. Ich lasse es schleifen. Egal ob Zuhause oder auf der Arbeit. Überall macht sich ganz langsam Chaos breit. Und das nervt mich. Gewaltig. Das muss sich wieder ändern. Ich brauche einfach mal wieder ein bisschen mehr Zeit für mich, um mir Gedanken über alles machen zu können. Um die Ordnung wieder herstellen zu können. Denn nur das Genie beherrscht das Chaos. Ihr versteht!

Dienstag, 15. Juli 2014

Ingress für jedermann

Es ist soweit. Ingress gibt es jetzt auch für iOS. Eine Flut von neuen Agenten kommt auf uns zu. Für blau und grün. Ich sehe diesen Ansturm allerdings mit gemischten Gefühlen entgegen. Es ist jetzt schon stellenweise grenzwertig, wie miteinander umgegangen wird. Je mehr Menschen mehr oder weniger anonym aufeinandertreffen, desto häufiger kommt es auch zu unangemessenen Auseinandersetzungen. Grund genug für mich, mir über meine Rolle in diesem Spiel Gedanken zu machen. Bisher habe ich immer versucht mich herauszuhalten, jede Art von Streit zu ignorieren. Aber wie lange kann ich das noch, wenn die "Einschläge" immer näher kommen?! Ich möchte mich eigentlich nicht an einem Spiel aufreiben, das zum Zeitvertreib und zur Unterhaltung dienen soll. Mir bleibt also erstmal nur die Hoffnung, dass trotz der Masse an neuen Spielern der Umgang untereinander weiterhin von Anstand und Respekt geprägt sein wird.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Hochalpine Wanderwoche


Im September geht es zum Wandern in die Alpen. Genaugenommen nach Terenten, Südtirol. Geplante Wandertouren für Anfänger und Fortgeschrittene inklusive. Ich freue mich auf viel frische Luft und viel Natur. Da wir in einer organisierten Gruppe reisen, wird es nächste Woche eine Vorbesprechung geben, damit letzte Vorbereitungen rechtzeitig getroffen werden können.

[...]Von unserem komfortablen ****-Hotel Terentnerhof im Ort Terenten in schöner Panoramalage werden wir ausgiebige Tagestouren, Gipfel- und Hüttentouren unternehmen[...].

Um das Panorama ordentlich einfangen zu können, möchte ich mir noch eine kleine Kompaktkamera zulegen. Vermutlich die Panasonic Lumix DMC-FT5 mit GPS und WLAN-Funktion. Dann kann ich mein Handy während der Wanderung im Hotel lassen und mich voll und ganz auf die schöne Natur konzentrieren.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Wie man es gerade braucht

"Nehmt den alten Menschen ihre Smartphones weg. Ich kann diese Fußballwitze von gestern Abend nicht mehr hören."

Im täglichen Leben bekommt man von den Bewohnern von Neuland immer wieder zu hören, dass man ja ständig und immerzu nur auf sein Handy starren würde und ob man das Ding nicht endlich mal beiseite legen könnte. Genau diese Bewohner halten dir jetzt - nach einem 7:1 Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Brasilien - stolz ihr Handy unter die Nase und zeigen dir nochmal alle lustigen Bilder und Videos die sie zum Thema geschickt bekommen haben, nur um dir kurz darauf wieder vorzuwerfen, was sie dir eben vorzuwerfen haben. Anstrengend!

Donnerstag, 3. Juli 2014

Katzenbesitzer

Letzte Woche berichtete ich, dass wir jetzt einen Kater haben. Also so ein Tier auf Samtpfoten, nicht die Beschwerden nach ausgiebigen Alkoholkonsum. Gestern twitterte Dominic einen Link zu einem Artikel des Stern, in dem es um "23 nervige Dinge, die jeder Katzenbesitzer kennt" geht. Britta antwortete darauf mit "Ja, in allen Punkten", Frauke behauptete hingegen "In nur einigen Punkten". Ich werde mich hier und jetzt mal um eine Antwort für jeden einzelnen Punkt bemühen. Meine bisherigen Erfahrungen:

1. Zur Tür rennen, um den Pizzaboten zu empfangen - und sich auf dem Weg dahin fast das Genick brechen, weil die Katze genau zwischen die Beine läuft.
"Pizzabote empfangen" ist hier ein Synonym für "in die Küche gehen", "ins Bad gehen", "ins Schlafzimmer gehen", "von A nach B gehen", "gehen".
Dieser Punkt trifft zu 100% zu.

2. Von wegen Lego-Steine. Barfuß auf Katzenstreu treten - das nervt! Tut vielleicht nicht ganz so weh, dafür ist es aber auch in den Schuhen. Und in den Socken.
Was soll ich sagen? Es ist ein herrliches Gefühl. Nicht! Aber man hat es tatsächlich überall. Unser Kater rennt nämlich nach jedem Geschäft wie von der Tarantel gestochen aus seinem Klo und verteilt damit sein Streu in der ganze Wohnung. 
Dieser Punkt trifft zu 100% zu.

3. Haare, Haare überall.
Das hält sich in unserem Fall in Grenzen. Ja, es liegen überall Haare herum. Aber deutlich weniger als ich schon bei anderen Katzenbesitzern gesehen habe. Ist halt rasseabhängig. 
Dieser Punkt trifft zu 50% zu.

4. Besuchern erklären, warum sie vor dem Verlassen der Wohnung besser den Fusselroller benutzen.
Nein, keine Ahnung was damit gemeint ist. Vermutlich geht es um Punkt 3 in erweiterter Form. 
Dieser Punkt trifft zu 0% zu.

5. Überhaupt hat man den Fusselrollenverschleiß eines ganzen Dorfes.
Wieder nein. Ich verweise hier auf Punkt 3 und 4. 
Dieser Punkt trifft zu 0% zu.

6. Den damit einhergehenden, schleichenden und doch unvermeidlichen Verlust jeden Katzenhaarallergikers aus dem Freundeskreis.
Bisher haben sich nur zwei bekennende Allergiker zeitgleich mit dem Kater in unserer Wohnung aufgehalten. Beide zeigten keine ernsthaften Symptome. Vielleicht ein wenig Unbehagen. Könnte aber auch psychisch gewesen sein. Oder an den Tabletten liegen, die vorher eingenommen wurden. 
Dieser Punkt trifft zu 30% zu.

7. Besuchern außerdem erklären müssen, warum sie in DER Sofaecke jetzt leider nicht sitzen können. Die Katze könnte schließlich jederzeit Anspruch auf ihren Lieblingsplatz erheben und sehr ungehalten werden.
Unser hat keinen Lieblingsplatz. Er sitzt mal auf dem Sofa, mal im Regal ganz oben, mal auf meiner Sporttasche, mal auf seinem Kratzbaum und mal auf dem Balkon. Er hat noch nie Anspruch auf einen dieser Plätze erhoben, wenn wir dort verweilten. 
Dieser Punkt trifft zu 0% zu.

8. Keine plausible Erklärung für das finden, was die Katze mit den Schuhen macht und sich ein bisschen dafür schämen.
Er hat unsere Schuhe bis jetzt komplett ignoriert. Er hat nur mal seine Nase in meine Schuhe gehalten. Muss ihm wohl gereicht haben. 
Dieser Punkt trifft zu 0% zu.

9. Morgens schon vor dem Weckerklingeln geweckt werden. Gern mit einem beherzten Sprung auf den Bauch, mit Tatzenschlägen ins Gesicht oder schmerzhaftem Gelecke der rauen Katzenzunge an derselben Stelle.
Dieser Punkt trifft zu 100% zu.

10. Tütenweise ausgefallenes, ungenutztes Katzenspielzeug im Schrank. Es wird lieber leidenschaftlich Papier zerfetzt und in der Wohnung verteilt.
Ja und nein. Er hat eine ganze Menge Katzenspielzeug in der Wohnung verteilt. Und er spielt auch immer mal wieder damit. Zusätzlich nimmt er aber auch gerne jeden neuen Karton entgegen. Er liebt Kartons. Aber er zerfetzt sie nicht. 
Dieser Punkt trifft zu 0% zu.

11. Ähnlich verhält es sich mit der Kratzbaumlandschaft - warum die nehmen, wenn sich das Ledersofa doch sooo viel besser anfühlt unter den Krallen?
Wir haben zwar kein Ledersofa, aber er liebt es, sich am Sofa entlang über den Boden zu ziehen. Entsprechend sieht das Sofa auch aus. Trotzdem verschmäht er seinen Kratzbaum nicht gänzlich. Auch an ihm wetzt er sich ab und an die Krallen ab. 
Dieser Punkt trifft zu 50% zu.

12. Durch trommelfellzerfetzendes Miauen geweckt werden, von einem Wohnungsbrand ausgehen - und dann ist nur der Futternapf nicht voll genug.
Nein, er "möfft" nur und kratzt ein wenig an Türen. Herzzerreißendes Miauen war jetzt noch nicht wirklich dabei. Nur als er mal nach draußen wollte, um die Welt zu erkunden. Aber das war immer noch im Rahmen.
Dieser Punkt trifft zu 30% zu.

13. Zimmerpflanzen ganz nach oben stellen müssen, weil sie ausnahmslos für Katzengras gehalten und angefressen werden.
Er fraß mal die Deko auf dem Balkon. Aber ansonsten ist er pflanzentechnisch eher uninteressiert. Keine Pflanze musste bisher ihren Tod durch Vertilgung fürchten.
Dieser Punkt trifft zu 30% zu.

14. Sein Notebook nicht benutzen können, weil die Katze gerade darauf schläft.
Kommt immer mal wieder vor. Aber meistens liegt das Notebook nicht katzengerecht unterm Tisch. Da muss man einfach mal ein bisschen clever sein.
Dieser Punkt trifft zu 30% zu.

15. Streichel mich. Streichel mich. Streichel mich. BEISS! Ja, hier ist schön. Hier ist seeehr schön. Wunderbar. KRATZ!
Er legt sich auf den Rücken, streckt sich so weit er kann und wartet auf Streicheleinheiten, die er natürlich auch prompt bekommt. Plötzlich schnappt er sich meine Hand und tritt mit den Hinterläufen zu. Das passt zwar gut auf die Beschreibung zu Punkt 15, läuft aber im Vergleich zu anderen Katzen relativ sanft ab, denn er benutzt selten seine Krallen. Wenn es ihm dann doch mal passiert, leckt er beschwichtigend meinen Arm.
Dieser Punkt trifft zu 80% zu.

16. Das Haarbällchen-Hochwürg-Geräusch, das selbst im Tiefschlaf Alarmbereitschaft auslöst.
Macht er einfach nicht. Könnte mit den Punkten 3 bis 5 zusammenhängen.
Dieser Punkt trifft zu 0% zu.

17. Ignoriert werden.
Kann er. Macht er aber immer seltener. Abgesehen davon, dass ich mich ihm aufdränge, wenn er es mal wieder versucht.
Dieser Punkt trifft zu 50% zu.

18. Sich beim Sex beobachtet fühlen. Weil man beobachtet wird.
Wir haben keinen Sex.
Dieser Punkt trifft zu 100% zu.

19. Hinterhältige, nasenschleimhautperforierende Pupse. Das etwas, was so niedlich aussieht, derart stinken kann.
Er pupst nicht. Oder ich stinke dagegen an. Jedenfalls hatte ich bisher noch keine Tränen in den Augen.
Dieser Punkt trifft zu 0% zu.

20. Sich für den Körperumfang des Stubentigers mit "Das ist bloß Winterfell" oder "Er ist eben kastriert" rechtfertigen.
Er ist eben kastriert.
Dieser Punkt trifft zu 100% zu.

21. Keinen Karton stehen lassen können, ohne das die Katze ihn sofort in Besitz nimmt. Und anschließend in seine Einzelteile zerlegt.
Hatte ich ja bereits erwähnt. Aber er zerlegt sie nicht. Er hüpft lieber rein und wieder raus und wieder rein und wieder raus... oder lässt sich darin durch die Wohnung ziehen.
Dieser Punkt trifft zu 80% zu.

22. Wenn man die Katze finden will, legt man einfach frisch gewaschene und gebügelte Klamotten aufs Bett.
Noch nicht ausprobiert. Könnte aber funkionieren.
Dieser Punkt trifft zu 10% zu.

23. Und schließlich das geheime Wissen: Die Menschheit bräuchte aufgrund der schier unendlichen Biomasse-Produktion keine Atomkraft mehr, wenn es gelänge, Energie aus Katzenhaaren zu gewinnen.
Als letzten Punkt hätte ich mir einen echten Knaller gewünscht. Zum Beispiel: "...die Menschheit bräuchte aufgrund des Katzengenerators keine Atomkraft mehr, wenn es gelänge, Energie daraus zu gewinnen." Stattdessen kann ich nur wieder auf die Punkte 3 bis 5 verweisen.
Dieser Punkt trifft zu 0% zu.


EDIT 05.07.2014 17:00 Uhr: auf dem gestrigen Bloggerstammtisch wurde die Idee geboren, aus diesem Beitrag ein Blockstöckchen zu machen. Hiermit getan. Und ich werfe es Frauke und Britta zu. Viel Spaß!

Mittwoch, 2. Juli 2014

Komplimente

Kann ich! Man nennt mich gerne mal Chameur oder auch Schleimer. Je nach dem wie das Kompliment bei meinem Gegenüber so ankommt. Was ich allerdings nicht so gut kann, ist Komplimente entgegen nehmen. Vor allem nicht, wenn sie übertrieben sind oder ganz besonders nicht, wenn sie eigentlich gar nicht für mich bestimmt sind. Ich schmücke mich ungern mit fremden Federn. Die stehen mir einfach nicht. Und außerdem bin ich auch ohne sie ein ziemlich hübscher Junge. Danke für das Kompliment.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Kater

Ich kann ja so ziemlich mit allen Tieren, aber nicht alle Tiere können mit mir. Besonders Katzen scheinen immer wieder ein Problem mit mir zu haben. Mag an meiner Körpersprache liegen, denn ich schaue Tieren gerne in die Augen. Trotzdem haben wir jetzt seit fast drei Monaten einen Kater. Nach anfänglicher Distanz verstehen wir zwei uns mittlerweile ganz gut.

Er mag es besonders, mich zum Spielen zu animieren. Nicht sonderlich schwer, denn da bin ich Kind. Er stellt sich einfach hinter eine Ecke und beobachtet mich. Sobald ich zu ihm schaue, sprintet er los, schießt an mir vorbei und ich renne hinterher. Das geht einige Male so, bis wir in einem kleinen Nahkampf unsere Kräfte messen. Am Ende gibt es Streicheleinheiten und wir sind wieder die besten Freunde. Zumindest vermittelt er mir dieses Gefühl. Vielleicht kann ich ja doch mit Katzen. Ein bisschen wenigstens.

Montag, 16. Juni 2014

Fahrsicherheitstraining

Gestern war ich auf dem ADAC-Trainingsgelände in Paderborn zum Fahrsicherheitstraining der Berufsgenossenschaft. Nach kurzer theoretischer Einführung in das Thema "Ladungssicherung" ging es auf die Strecke zum Bremstest. Aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten voll auf die Bremse latschen. Anschließend durften wir im Slalom um kleine Pylone fahren. Erst langsam und dann immer schneller. Nach einer kurzen Mittagspause folgte wieder etwas Theorie und danach "der Kreisel". Ein Rund mit 180 Grad Asphalt und 180 Grad bewässerter Rutschfläche. Zum guten Schluss nochmal ein Bremstest auf bewässerter Rutschfläche, kombiniert mit Hindernissen ausweichen.

Auch wenn ich vor der ein oder anderen Übung durchaus Respekt hatte, weil ich nicht wusste wie mein Auto reagieren wird, fahre ich jetzt mit einem gestärkten Sicherheitsgefühl durch die Weltgeschichte. Der BMW hat in allen Prüfungen vorbildlich reagiert und war jederzeit beherrschbar. Nicht zuletzt auch Dank xDrive. Tolle Erfindung. Immer noch Freude am Fahren!

Mittwoch, 11. Juni 2014

WM 2014

Morgen geht es dann endlich los. Die Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien. Ich bin verhalten optimistisch, ob des Abschneidens der deutschen Nationalmannschaft. Viertel- oder Halbfinale. Ist aber nur ein Bauchgefühl, das sich gerne geirrt haben darf. Ich habe keine Ahnung vom Fußball. Sage ich immer wieder, stimmt auch so. Deshalb würde ich auch kein Geld auf meine Tipps setzen. Wer trotzdem wissen möchte wie ich so tippe, darf sich gerne unserer Tipprunde anschließen. Kostet auch nichts! Zu Gewinnen gibt es Lob und Anerkennung der Gruppe und den einmaligen Titel "Ligabattle-WM2014-Tipp-(Welt)-Meister".

Montag, 2. Juni 2014

Genug gefeiert

In den letzten Wochen war ich auf einem 40. Geburtstag, zwei 50. Geburtstagen, einem Polterabend, einem Junggesellenabschied und zwei Hochzeiten. Hinzu kamen feste Termine wie Bloggerstammtisch und PC-Party. Es reicht! Ich habe ausgefeiert. Ich mag nicht mehr. Ich brauche dringend mal ein Wochenende ganz für mich alleine. Ohne Alkohol, ohne Zigaretten, dafür mit ganz viel Nichts.

Dienstag, 20. Mai 2014

Dritte Liga


Ein Krimi! Das war so ziemlich das spannenste Spiel, mit dem so ziemlich bittersten Ende das ich jemals auf der Alm gesehen habe. Ich hatte von Anpfiff bis Abpfiff einen Puls von mindestens 100 Schlägen pro Minute. Zwischendurch deutlich darüber. Es war an Spannung nicht zu überbieten. Immer wieder bin ich von meinem Sitz aufgesprungen und habe mir die Kehle aus dem Leib gebrüllt. Aber es hat nicht gereicht. In der sprichwörtlich letzten Sekunde schießt sich Darmstadt in und uns aus der 2. Bundesliga. Willkommen zurück in Liga 3.

Freitag, 16. Mai 2014

Relegation 2014

Arminia hat sich mit letzten Kräften in die Relegation retten können. Durch einen hart erkämpften Sieg in Dresden, gelang der kleine aber wichtige Sprung auf Platz 16 der Tabelle. Jetzt dürfen sie noch mal ran. Genaugenommen dürfen sie noch zwei mal ran. Gegen Darmstadt. Das Hinspiel heute werde ich aufgrund von Feierlichkeiten leider nicht sehen können. Das Rückspiel am Montag werde ich aber im Stadion genießen. Block F, Reihe 8. Auf geht's Arminia! #drinbleiben

Sonntag, 4. Mai 2014

Geocaching zum Zweiten

Meinen ersten Cache hob ich vor ca. 6 Jahren. Es war ein Weihnachstfeierevent. Ein Kollege hatte ihn eigens für uns gelegt. Er führte uns vom Firmengelände über ca. 6 Stationen bis hin zum Weihnachtsmarkt. Im Blog schrieb ich damals, dass ich bestimmt noch mal cachen gehen werde. Und gestern ist es dann endlich passiert.

Gemeinsam mit +Miguel Angel Galan Garcia+Ralph Födisch und drei weiteren freundlichen Cachern, hob ich meinen ersten größeren Multi-Cache. Immerhin 10 Stationen plus Bonus-Cache. Die Runde durch den Wald wurde von Station zu Station besser. Am Ende und mit einem klein wenig Glück, hielten wir schließlich das Logbuch und die Tüte mit dem Plunder zum Tauschen in der Hand. Wieder hat es Spaß gemacht. Wieder schreibe ich hier, dass ich das bestimmt noch mal machen werde. Aber nicht wieder, soll es 6 Jahre bis zum nächsten Mal dauern.

Eindrücke auf Google+

Montag, 28. April 2014

Chromebook

Hat mich ja schon immer gereizt, so ein Gerät. Und jetzt schreibe ich meinen ersten Blogeintrag mit einem C720P von Acer. Seines Zeichens ein Chromebook mit Touchscreen. Ich bin sehr zufrieden. Es tut genau das was es soll. Mich schnell ins Internet bringen. Der Bootvorgang dauert wie versprochen keine 7 Sekunden, gesurft wird in gewohnter Chrome-Geschwindigkeit und die Akkulaufzeit ist ein Traum. Seit Freitag immer noch die erste Ladung und ich liege bei 38%. Was mir nicht ganz so zusagt, ist die Haptik der Tastatur. Wirkt ein wenig billig. Aber sonst scheint die Verarbeitung des Netbooks in Ordnung zu sein. Und ich liebe den Touchscreen! Ehrlich mal. Ich liebe ihn! Da habe ich mir ein schönes Geburtstagsgeschenk gemacht.

Mittwoch, 23. April 2014

April 2014 zusammengefasst

In den letzten Wochen ist viel blogbares passiert. Es ist mir allerdings nicht gelungen, auch nur ein Thema davon schriftlich festzuhalten. Daher dachte ich mir, ich fasse mal ganz kurz und knapp zusammen, was da so war:

Junggesellenabschied in Dortumund

Bruder 2.0 wird demnächst heiraten. Bruder 1.0 und ich sind Trauzeugen. Wir mussten uns also noch etwas schönes zum Abschied einfallen lassen. Bruder 1.0 hatte schnell die zündende Idee. So fuhren wir in einer Gruppe von 15 Leuten nach Dortmund, sangen zwei Liedchen ein und ließen diese auf eine CD pressen. Was ein Spaß. Alle haben super mitgemacht. Das Ergebnis wird auf der Hochzeit für Stimmung sorgen. Im Anschluss daran sind wir noch in die Altstadt gefahren und haben uns in einer Kneipe das Spiel Dortmund gegen Bayern München angeschaut. Ein erfolgreiches 3:0 für die Borussia rundete den Besuch ab. Zumindest für einen großen Teil der Feiergesellschaft.

Renovierung in Kaunitz

Bruder 1.0 hat sich ein Haus gekauft. Es ist schon etwas in die Jahre gekommen, sodass es notwendig war, sämtliche Innenarbeiten neu zu machen. Aber vor dem neu machen, kommt das kaputt machen. Laminat rausreißen, Tapeten abreißen, Vertäfelung von der Decke reißen und Fliesen kaputt schlagen. Man konnte sich so richtig auslassen. Mittlerweile wird schon wieder aufgebaut. Die Trockenarbeiten sind abgeschlossen und die Bäder werden ebenfalls neu gemacht. Was sonst noch so geplant ist, entzieht sich im Detail meiner Kenntnis. Aber ich bin mir sicher, wenn wir am Ende der Renovierungsarbeiten im Garten mit einem Bierchen am Grill stehen, wird alles perfekt sein.

Ingress in Bielefeld

Gründonnerstag ist traditionell ein guter Tag für einen Rollrasen in Bielefeld. Allerdings war ich wenig motiviert und wollte eigentlich auf meinem Sofa liegen bleiben. Als dann aber ein Frosch an unserer Wohnung vorbei kam, haben wir uns doch noch spontan angeschlossen. In der Stadt angekommen, trafen wir als erstes auf Maulwurfn. Ja, genau. Der seltsame Spieler der anderen Fraktion. Aber so seltsam ist der gar nicht. Er war beim letzten Bloggerstammtisch dabei und wir haben uns wirklich gut unterhalten. Ein ganz normaler Nerd wie du und ich! Gemeinsame Freizeitaktivitäten außerhalb von Ingress nicht ausgeschlossen.

Ostern in Rietberg

Meine Schwägerin 2.0 und mein Papa haben am gleichen Tag Geburtstag. Dieses Jahr fand das dazugehörige Kaffeetrinken bei meinen Eltern in Rietberg statt. Am Ostersonntag. So wurde also nicht nur anlässlich der Geburtstage, sondern auch zur Eiersuche geladen. Ein riesiger Spaß für meine beiden Neffen. Und natürlich auch für Tante, Onkels, Oma und Opa.

Katze Zuhause

Wir haben seit 2 Wochen einen Kater. In diesen 2 Wochen habe ich mehr Fotos von diesem Kater gemacht, als Selfies in meinem ganzen Leben. Die Eckdaten zum Tier: Gigolo, ein russisch-blau-mix, 6 Jahre alt, aus dem Tierheim Paderborn. Der Versuch ihn umzutaufen ist bisher fehlgeschlagen. Er hört gerade mal auf seinen bisherigen Namen. Wenn es ihm denn passt. Und er gut gelaunt ist. Und nicht gerade Fliegen jagt. Und er satt ist. Und im Hintergrund leise Mozart läuft. Und in der vergangenen Nacht zunehmender Dreiviertelmond war. Und er gerade kacken war.

Dienstag, 8. April 2014

lieBefeld

Der Ausdruck ist nicht neu, aber zurzeit in aller Munde, wurden doch noch vor wenigen Tagen die Ortseingangsschilder von Bielefeld entsprechend überklebt. Zum ersten Mal gelesen habe ich diese Liebeserklärung an die ostwestfälische Metropole allerdings schon vor einigen Jahren. Es war ein Hashtag auf twitter. Und ich fand schon damals, dass das B groß geschrieben werden sollte. Denn lieBefeld ist eindeutig zu unterscheiden von Liebefeld.

Jedenfalls habe ich mir vor einige Wochen ein T-Shirt entsprechend bedrucken lassen. Passend zur Aktion. Sehr schöner Zufall.



Weitere Berichte aus der NW über die Aktion:
Liebefeld gibt einen Schub
Positives Echo auf Liebefeld

Montag, 7. April 2014

Der BiBloStati wandert

Wie bereits erwähnt, wandert der Bielefelder Bloggerstammtisch seit Anfang des Jahres von Kneipe zu Kneipe. Das ist bis jetzt auch ganz gut so. Waren wir doch in den letzten Monaten vor der Wanderung selten mehr als 10 Teilnehmer, so kommen wir in diesem Jahr im Schnitt auf gut 20-25 Personen. Und immer mal wieder sind neue Gesichter dabei. Das ist schön und das macht Spaß. Nächsten Monat findet der Stammtisch übrigens im Bewekenhorn statt. Zusammengefasst sieht das dann so aus:


Dienstag, 25. März 2014

Darts

Ende letzten Jahres lief die Darts WM im Fernsehen. Da bin ich auf den Geschmack gekommen. Ich habe mir zwischen Weihnachten und Neujahr ein Dart-Einsteiger-Kit bestellt. Seitdem werfe ich - mal mehr mal weniger ambitioniert - mit drei kleinen Pfeilen auf eine Papierscheibe.

Anfangs war ich noch froh, wenn ich die Scheibe überhaupt traf. Mittlerweile bohren sich die Spitzen schon deutlich näher in die angepeilten Felder. Und gestern ist es dann passiert. Der erste Pfeil ging in die triple 20. Der zweite Pfeil ging in die triple 20. Tief einatmen. Konzentrieren. Zielen. Werfen.


Doch schon kurz nachdem der dritte Pfeil die Hand verlassen hatte, war klar, der geht nicht in die triple 20. Naja. Es war trotzdem mein bis Dato bester Wurf.

Donnerstag, 20. März 2014

Zugvögel

Habe ich schon mal erzählt, dass ich Zugvögeln gerne hinterherschaue und ihnen eine gute Reise wünsche, wenn sie in ihr Winterquartier fliegen bzw. sie willkommen heiße, wenn sie zurück kommen? Das mache ich tatsächlich. Denn ich mag Vögel. (Nein, 'vögeln' ist an dieser Stelle nicht witzig!) Ich beobachte sie gerne. Wäre ich in der Schule besser gewesen und wäre es mir bei meiner Ausbildung nicht ums Geld gegangen, wäre ich wohl Ornithologe geworden.

Bei Zugvögeln fasziniert mich der unbändige Wille, tausende Kilometer einem Instinkt zu folgen, der sie durch viele Gefahren führt, aber gleichzeitig für ihr Überleben verantwortlich ist. Hinzu kommt eine wirkungsvolle Anpassung in der Luft, die wir alle als V-Formation kennen, mit der sie in der Lage sind, kräftesparend an ihr weit entferntes Ziel zu gelangen. Das machen nicht alle Zugvögel, aber es ist repräsentativ für ihre Art. Meine Lieblingszugvögel sind Gänse. Graugänse. Kanadagänse. Schwäne. (Ja, sind auch Gänse. Ok, streng genommen sind alles Entenvögel) Vermutlich habe ich als Kind zu viel Nils Holgersson geschaut.

Ganz wichtig: Zugvögel stehen für mich stellvertretend für alle Tiere, die ihrem Instinkt folgen und große Wanderungen und Gefahren zur Arterhaltung auf sich nehmen. Das fasziniert mich seit jeher und noch heute schaue ich gebannt Tierdokumentationen zu diesem Thema.

Montag, 17. März 2014

Alkoholiker

Ich bin ein sogenannter Wochenendalkoholiker. Soll heißen, wenn ich schon mal das Haus verlasse, um ausgiebig Spaß zu haben, dann auch mit der kraftvollen Unterstützung von Alkohol. Selten, dass ich mal nur 2 oder 3 Biere trinke. Meistens sind es so um die 10 bis 20 Biere. Zumindest wenn ich das aufgrund des versoffenen Geldes noch richtig nachvollziehen kann. Denn zählen tue ich meinen Konsum nicht. Das habe ich mal eine Zeit lang mittels Kronkorken versucht. Aber irgendwann ging mir das Taschengeklimper zu sehr auf die Nerven.

Jedenfalls habe ich als Alkoholiker auf Zeit mittlerweile ein Problem. Meine Regenerationsphase übersteigt die Dauer eines durchschnittlichen Wochenendes deutlich. Das ist vor allem dann kritisch, wenn ich mich meiner Sucht an Samstagen hingebe. Denn diese großen Mengen Alkohol zu sich zu nehmen, erfordert doch eine gewisses Maß an Zeit. Deshalb kommt es häufig zu Exzessen die nicht vor 6 Uhr morgens enden. Das wiederum führt dazu, dass mein benötigtes Schlafpensum am Wochenende zu niedrig ist und ich am Montag bis hin zum Dienstag noch nicht wieder vollständig genesen bin.

"Trink doch einfach weniger!" höre ich schon den ein oder anderen rufen. "Nein!" hört ihr mich zurückrufen. "Trink doch selber weniger!"

Ob und wie viel ich trinke, überlasst mal schön mir. Und wenn ich noch Tage später leide, dann dürft ihr euch gerne lustig darüber machen. Ich hatte schließlich auch meinen Spaß. Wer saufen kann, der kann auch arbeiten. Also rappel ich mich zusammen und gehe pflichtbewusst meiner Arbeit nach. Die Abende an denen ich das Haus verlasse, um ausgiebig Spaß zu haben, werden mit der Zeit eh weniger. Weil einfach niemand mehr da ist, der sich mit mir die Nächte um die Ohren schlagen möchte. Denn meine Ausdauer ist berüchtigt und das führt zu einer natürlichen Auslese. Irgendwann werde ich als einsamer Trinker enden. Irgendwo zwischen Desperados und Muttis.

Freitag, 14. März 2014

Allesfresser

Vorab! Jeder so wie er mag. Ich schreibe niemanden vor, was er zu essen hat oder nicht. Und ich schreibe auch niemanden vor, auf was er zu verzichten hat oder nicht. Es geht hier nur um mein Essverhalten.

Ich selbst bin ein Allesfresser. Also wirklich Allesfresser. Soll heißen, ich mag auch Spinat. Oder Rosenkohl. Oder Leber. Oder andere vermeintlich ekelige Dinge aus der Kindheit. Natürlich bezieht sich das auf meine mitteleuropäische Herkunft. Soll heißen, lebendige Tintenfische, verfaulte Enteneier, Insekten oder andere Köstlichkeiten aus sehr fernen Ländern bilden eine Ausnahme. Wobei ich aber auch hier die ein oder andere Spezialität gerne mal probieren würde. Die ein oder andere! Nicht alles! Einzige Mindestvoraussetzung: mein Essen sollte bereits tot sein.

Wenn Begriffe wie 'vegetarisch' oder 'vegan' fallen, halte ich mich meistens dezent im Hintergrund. Diese Diskussion ist für mich eine extrem anstrengende Sache. Ich selbst mag gerne vegetarisches Essen. Vor allem dann, wenn auf Fleischersatzstoffe gänzlich verzichtet wurde. Weil genau dann das Hauptaugenmerk bei der Zubereitung auf dem Gemüse liegt und welches genau dann geschmacklich perfekt in Szene gesetzt wird. Lecker! Womit ich mich persönlich aber sehr schwer tue, ist veganes Essen. Nicht weil es mir nicht schmeckt! Nein, eher weil ich gar nicht in der Lage bin, genau zu differenzieren, ab wann ein Gericht nicht mehr vegan ist. Die penible Kontrolle aller Lebensmittel und ihrer Herstellung vor der Verarbeitung bzw. vor dem Verzehr ist für mich... also FÜR MICH... ein unüberwindliche Hürde.

Sicherlich. Das kann man alles lernen. Aber da bin ich eben ich. Ich möchte das gar nicht lernen. Ich möchte einfach weiterhin alles essen. Denn ich mag die Vielfältigkeit der Möglichkeiten. Ich mag Fleisch, ich mag Fisch, ich mag Gemüse. Und sollte mir das irgendjemand übel nehmen, dann möge er sich bitte fern von mir halten. Denn wie schon gesagt, diese Diskussion ist für mich eine extrem anstrengende Sache. Aber den Appetit verdirbt sie mir nicht!

Montag, 10. März 2014

Ingress Glyphs

Wilde Zeichen mit nicht nachvollziehbaren Bedeutungen. Irgendwann tauchten sie mal in den Ingress Reports auf. Nun sind sie Teil eines Spiels im Spiel. Wenn man ein Portal hackt und den Hack-Button gedrückt hält, taucht es auf. Dabei geht es darum, die kurz aufflackernden Glyphen innerhalb einer vorgegebenen Zeit nachzuzeichen. Relativ simpel, aber doch recht anspruchsvoll. Zumindest für mein Kurzzeitgedächtnis, das scheinbar nicht in der Lage ist, eine Aneinanderreihung von 3-5 Zeichen zu speichern und anschließend korrekt wiederzugeben. Umso schlimmer die Tatsache, dass das Spiel offensichtlich noch sehr fehlerbehaftet ist. Denn selbst wenn ich es ab und zu mal schaffe, das ein oder andere Symbol nachzuzeichnen, wird dies nicht erkannt und ich erhalte keine Bonusitems. Enttäuschend!

Freitag, 21. Februar 2014

Ding! Ding! Ding!

Ring frei für die erste Runde im Kampf um eine Alternative für Whatsapp. Seit gestern steht die Welt Kopf. Facebook hat Whatsapp gekauft. Oder so ähnlich. Jedenfalls fliehen nun die Massen aus der kleinen Kommunikations-App, hin zu anderen Plattformen wie Threema oder Telegram. Wer am Ende gewinnt und wer K.O. geht, wird sich noch herausstellen. Was man allerdings jetzt schon sagen kann, es wird eine App mit Verschlüsselung als Sieger aus dem Ring steigen.

Ich persönlich habe mir noch keine Gedanken über eine Alternative gemacht. Wenn es nach mir ginge, würde ich eh nur Hangouts nutzen wollen. Einfach weil es so schön bequem ist. Aber darüber erreiche ich auch nicht jeden meiner Kontakte, weshalb ich irgendwann auf einen der anderen Züge aufspringen muss. Oder ich schreibe einfach wieder eine SMS. Denn die kann immer noch jeder senden und empfangen.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Noom

Das ich Kalorienzähler bin, hatte ich ja bereits erwähnt. Dass ich diese Kalorien natürlich nicht selber zähle, hatte ich allerdings noch nicht erwähnt. Selbstverständlich gibt es dafür eine App. Und nach einigem Ausprobieren verschiedenster Fitness-Apps, bin ich schließlich bei Noom gelandet. Eine Empfehlung der Redaktion, die mich optisch am meisten ansprach und noch ein bisschen mehr kann, als nur Kalorien zählen.

Man erfasst seine Mahlzeiten und Trainingsprogramme und erhält so einen Überblick über seine persönliche Entwicklung. Die hinterlegte Lebensmitteldatenbank soll bei der Auswahl helfen, ist aber meiner Meinung nach noch ausbaufähig.

Desweiteren gibt die App hilfreiche Tipps zu allen möglichen Themen rund ums Abnehmen, besser Essen und Sport treiben. Das ganze gekoppelt an ein Punktesystem mit dem man Level um Level aufsteigt. Wohin weiß ich zwar auch noch nicht so genau, aber alles was eine Rangliste hat, spornt ja noch mal zusätzlich an.

Gibts natürlich auch für's iPhone.




Dienstag, 18. Februar 2014

Treffen der Generationen

Morgen wird mein Opa 90 Jahre alt. Er lädt zu einem gemeinsamen Mittagessen mit Freunden und Verwandten ein. Das bedeutet, Familie Schiffner aus Verl und Bielefeld wird sich morgen Richtung Rahden aufmachen und dieser Einladung folge leisten. Und wenn wir dann alle gemeinsam beim Mittagessen sitzen, speisen 4 Generationen der Familie Schiffner an einem Tisch. Das letzte Mal habe ich so etwas auf dem 90 Geburtstag meiner Ur-Oma erlebt.

Montag, 17. Februar 2014

Kalorienzähler

Nein, ich bin kein Erbsenzähler. Aber im Moment bin ich ein Kalorienzähler. Warum? Ich möchte ein Gespür dafür entwickeln, was ich täglich an Kalorien zu mir nehme. Dabei schaue ich zunächst nur auf den Kaloriengehalt der Mahlzeit oder des Snacks. Um, wie schon gesagt, einfach nur ein Gespür dafür zu bekommen. Später werde ich mich dann verstärkt der Kaloriendichte widmen. Denn eine geringe Kaloriendichte zeugt in der Regel auch von einer gesunden, nahrhaften Mahlzeit.

Aber keine Sorge, ich werde jetzt nicht in einen Diät-Wahn verfallen oder versuchen mich auf Bikini-Figur runterzuhungern. Ich möchte einfach nur bleiben wie ich bin, einem Bauchansatz vorbeugen und insgesamt gesünder und ausgewogener Essen. Weil ich glaube, dass es mir gut tun wird. Genau wie ein Steak oder eine Grillwurst oder auch mal eine Tafel Schokolade.

Freitag, 14. Februar 2014

Wir machen das mit den Fähnchen!



Schön war es gewesen. Die Stimmung vor dem Spiel versprach schon so einiges. Und die Mannschaft hat es gehalten. Ein 0:2 Rückstand in der sprichwörtlichen letzten Sekunde ausgeglichen. Stur. Hartnäckig. Kämpferisch. Wir sind Ostwestfalen.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Griechen reicher als wir!

Ich las gestern die Schlagzeile der BILD "Griechen reicher als wir!". Mein erster Gedanke war: Hetzblatt!

Das schlimmste daran ist, dass viele Menschen die es nicht besser wissen, diesen Artikel nicht hinterfragen und die Aussagen darin für bare Münze nehmen. Ich selbst weiß nicht, wie es zurzeit in Griechenland aussieht. Und vielleicht ist auch der Inhalt dieser Seite falsch, die versucht, die Behauptungen der BILD-Zeitung zu entkräften. Aber sie ist allemal glaubwürdiger, als dieses schamlose Schmuddelblatt, das seit vielen Jahren erfolgreich hetzt!

Traurig, dass Europa noch so weit weg ist!

Mittwoch, 5. Februar 2014

800JahreBielefeldPaniniSammelalbumStickerTauschbörsenBiBloStati

Das längste Stammtischmotto aller Zeiten. Stattfinden wird dieses Ereignis in der Hammer Mühle. Denn der Stammtisch befindet sich 2014 auf Wanderschaft. Im Januar traf sich die Gesellschaft bereits im Black Rose. Weitere Lokationen werden in einer Liste aufgenommen und Umfragen entscheiden, wo als nächstes gastiert wird. Dabei stehen unter anderem folgende Kneipen zur Wahl:

Wichtig! Viele Kneipen haben nicht die Kapazität uns spontan in großer Runde aufzunehmen. Daher wird gebeten, möglichst zuverlässig zu- oder abzusagen, damit rechtzeitig ein entsprechender Tisch reserviert werden kann.

Freitag, 31. Januar 2014

800 Jahre Bielefeld

"Das gibt's doch gar nicht!" lautet der offizielle Slogan zu diesem Anlass. Die Stadt versucht sich damit in Selbstironie. Mehr oder weniger gelungen, wie ich finde. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Schon vor vielen Jahren hatte eine kleine Bielefelder Bloggergemeinschaft eine ähnliche Idee. Initiiert durch das Sparrenblog und seinen Autoren Rouven Ridder und Misha Anouk (damals noch Mischa-Sarim Vérollet) entstand die Online Petition "Bielefeld ist 404". Die Idee dahinter thematisierte ebenfalls die Bielefeldverschwörung und die damit einhergehende Schmach, welche wohl schon jeder Bielefelder über sich ergehen lassen musste. Mal mehr, mal weniger lustig vorgetragen. Aber immer nervenzehrend.

"Bielefeld?! Das gibt's doch gar nicht!" - genau das wollte diese Online Petition auch dem Internet vermitteln. Einfach, indem für wenige Sekunden eine Error-404-Fehlerseite vorgeschaltet werden sollte, wenn man die Homepage der Stadt aufruft.

Lange war diese Petition nicht mehr so aktuell wie in diesem Jubiläumsjahr. Eigentlich Grund genug, sie wieder aufleben zu lassen. Aber darauf soll das Bielefelder Stadtmarketing mal schön selber kommen.