Freitag, 31. Januar 2014

800 Jahre Bielefeld

"Das gibt's doch gar nicht!" lautet der offizielle Slogan zu diesem Anlass. Die Stadt versucht sich damit in Selbstironie. Mehr oder weniger gelungen, wie ich finde. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Schon vor vielen Jahren hatte eine kleine Bielefelder Bloggergemeinschaft eine ähnliche Idee. Initiiert durch das Sparrenblog und seinen Autoren Rouven Ridder und Misha Anouk (damals noch Mischa-Sarim Vérollet) entstand die Online Petition "Bielefeld ist 404". Die Idee dahinter thematisierte ebenfalls die Bielefeldverschwörung und die damit einhergehende Schmach, welche wohl schon jeder Bielefelder über sich ergehen lassen musste. Mal mehr, mal weniger lustig vorgetragen. Aber immer nervenzehrend.

"Bielefeld?! Das gibt's doch gar nicht!" - genau das wollte diese Online Petition auch dem Internet vermitteln. Einfach, indem für wenige Sekunden eine Error-404-Fehlerseite vorgeschaltet werden sollte, wenn man die Homepage der Stadt aufruft.

Lange war diese Petition nicht mehr so aktuell wie in diesem Jubiläumsjahr. Eigentlich Grund genug, sie wieder aufleben zu lassen. Aber darauf soll das Bielefelder Stadtmarketing mal schön selber kommen.

Dienstag, 14. Januar 2014

Shoppen vs. Einkaufen

Ich gehe gerne shoppen, aber ich gehe ungerne einkaufen. Meistens jedenfalls. Der Unterschied zwischen Einkaufen und Shoppen liegt für mich in Geschwindigkeit und Zielstrebigkeit. Außerdem ist Einkaufen Pflicht und Shoppen Kür. Es hat also nichts mit der zu erwerbenden Sache zu tun, ob ich shoppe oder einkaufe. - Ich kann wunderbar Lebensmittel shoppen und Klamotten einkaufen. Vor allem letzteres beschert mir immer wieder Neid und Anerkennung. - Nein, es ist vielmehr der Antrieb der hinter dem Kauf eines Produktes steckt, der für mich den Unterschied ausmacht. Und das Ergebnis. Denn beim Shoppen kann man auch mal leer ausgehen. Davon geht die Welt nicht unter.

Montag, 6. Januar 2014

TwitPic History - Teil 24

"Mr. Blackberry"

Das Bereitschaftshandy war lange Zeit ein Blackberry. Schreckliches Gerät. Heute ist es ein iPhone. Auch nicht viel besser. Für den eigentlichen Zweck völlig übertrieben.

Mittlerweile mache ich keine Bereitschaft mehr. Das dafür gebotene Geld ist den Stress nicht wert und mir meine Freizeit zu wertvoll. Abgesehen davon, dass ich eh nur weiterdelegieren konnte. Mangels Werkzeuge und Qualifikation. Da ist der Carl (siehe Foto) besser geeignet. Mr. Blackberry eben.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Chromecast

Ein einfacher kleiner Dongle, große Wirkung. Angeschlossen über HDMI am AV-Receiver, mit Strom über USB versorgt, schließt er die Lücke zwischen Smartphone und TV. Was Apple-User schon seit Airplay kennen und genießen, ist durch diesen Dongle nun auch mit Google-Geräten möglich. Filme aus dem Play Store, YouTube-Videos, Musik vom Handy oder in Chrome angezeigte Webseiten lassen sich völlig unkompliziert an den Fernseher senden. Besonders charmant ist, dass jetzt auch der Fernseher ohne Netzwerkverbindung mit frischen Inhalten gefüttert werden kann. Ein nettes kleines Spielzeug für 'ne schmale Mark. Kauftipp.