Dienstag, 25. März 2014

Darts

Ende letzten Jahres lief die Darts WM im Fernsehen. Da bin ich auf den Geschmack gekommen. Ich habe mir zwischen Weihnachten und Neujahr ein Dart-Einsteiger-Kit bestellt. Seitdem werfe ich - mal mehr mal weniger ambitioniert - mit drei kleinen Pfeilen auf eine Papierscheibe.

Anfangs war ich noch froh, wenn ich die Scheibe überhaupt traf. Mittlerweile bohren sich die Spitzen schon deutlich näher in die angepeilten Felder. Und gestern ist es dann passiert. Der erste Pfeil ging in die triple 20. Der zweite Pfeil ging in die triple 20. Tief einatmen. Konzentrieren. Zielen. Werfen.


Doch schon kurz nachdem der dritte Pfeil die Hand verlassen hatte, war klar, der geht nicht in die triple 20. Naja. Es war trotzdem mein bis Dato bester Wurf.

Donnerstag, 20. März 2014

Zugvögel

Habe ich schon mal erzählt, dass ich Zugvögeln gerne hinterherschaue und ihnen eine gute Reise wünsche, wenn sie in ihr Winterquartier fliegen bzw. sie willkommen heiße, wenn sie zurück kommen? Das mache ich tatsächlich. Denn ich mag Vögel. (Nein, 'vögeln' ist an dieser Stelle nicht witzig!) Ich beobachte sie gerne. Wäre ich in der Schule besser gewesen und wäre es mir bei meiner Ausbildung nicht ums Geld gegangen, wäre ich wohl Ornithologe geworden.

Bei Zugvögeln fasziniert mich der unbändige Wille, tausende Kilometer einem Instinkt zu folgen, der sie durch viele Gefahren führt, aber gleichzeitig für ihr Überleben verantwortlich ist. Hinzu kommt eine wirkungsvolle Anpassung in der Luft, die wir alle als V-Formation kennen, mit der sie in der Lage sind, kräftesparend an ihr weit entferntes Ziel zu gelangen. Das machen nicht alle Zugvögel, aber es ist repräsentativ für ihre Art. Meine Lieblingszugvögel sind Gänse. Graugänse. Kanadagänse. Schwäne. (Ja, sind auch Gänse. Ok, streng genommen sind alles Entenvögel) Vermutlich habe ich als Kind zu viel Nils Holgersson geschaut.

Ganz wichtig: Zugvögel stehen für mich stellvertretend für alle Tiere, die ihrem Instinkt folgen und große Wanderungen und Gefahren zur Arterhaltung auf sich nehmen. Das fasziniert mich seit jeher und noch heute schaue ich gebannt Tierdokumentationen zu diesem Thema.

Montag, 17. März 2014

Alkoholiker

Ich bin ein sogenannter Wochenendalkoholiker. Soll heißen, wenn ich schon mal das Haus verlasse, um ausgiebig Spaß zu haben, dann auch mit der kraftvollen Unterstützung von Alkohol. Selten, dass ich mal nur 2 oder 3 Biere trinke. Meistens sind es so um die 10 bis 20 Biere. Zumindest wenn ich das aufgrund des versoffenen Geldes noch richtig nachvollziehen kann. Denn zählen tue ich meinen Konsum nicht. Das habe ich mal eine Zeit lang mittels Kronkorken versucht. Aber irgendwann ging mir das Taschengeklimper zu sehr auf die Nerven.

Jedenfalls habe ich als Alkoholiker auf Zeit mittlerweile ein Problem. Meine Regenerationsphase übersteigt die Dauer eines durchschnittlichen Wochenendes deutlich. Das ist vor allem dann kritisch, wenn ich mich meiner Sucht an Samstagen hingebe. Denn diese großen Mengen Alkohol zu sich zu nehmen, erfordert doch eine gewisses Maß an Zeit. Deshalb kommt es häufig zu Exzessen die nicht vor 6 Uhr morgens enden. Das wiederum führt dazu, dass mein benötigtes Schlafpensum am Wochenende zu niedrig ist und ich am Montag bis hin zum Dienstag noch nicht wieder vollständig genesen bin.

"Trink doch einfach weniger!" höre ich schon den ein oder anderen rufen. "Nein!" hört ihr mich zurückrufen. "Trink doch selber weniger!"

Ob und wie viel ich trinke, überlasst mal schön mir. Und wenn ich noch Tage später leide, dann dürft ihr euch gerne lustig darüber machen. Ich hatte schließlich auch meinen Spaß. Wer saufen kann, der kann auch arbeiten. Also rappel ich mich zusammen und gehe pflichtbewusst meiner Arbeit nach. Die Abende an denen ich das Haus verlasse, um ausgiebig Spaß zu haben, werden mit der Zeit eh weniger. Weil einfach niemand mehr da ist, der sich mit mir die Nächte um die Ohren schlagen möchte. Denn meine Ausdauer ist berüchtigt und das führt zu einer natürlichen Auslese. Irgendwann werde ich als einsamer Trinker enden. Irgendwo zwischen Desperados und Muttis.

Freitag, 14. März 2014

Allesfresser

Vorab! Jeder so wie er mag. Ich schreibe niemanden vor, was er zu essen hat oder nicht. Und ich schreibe auch niemanden vor, auf was er zu verzichten hat oder nicht. Es geht hier nur um mein Essverhalten.

Ich selbst bin ein Allesfresser. Also wirklich Allesfresser. Soll heißen, ich mag auch Spinat. Oder Rosenkohl. Oder Leber. Oder andere vermeintlich ekelige Dinge aus der Kindheit. Natürlich bezieht sich das auf meine mitteleuropäische Herkunft. Soll heißen, lebendige Tintenfische, verfaulte Enteneier, Insekten oder andere Köstlichkeiten aus sehr fernen Ländern bilden eine Ausnahme. Wobei ich aber auch hier die ein oder andere Spezialität gerne mal probieren würde. Die ein oder andere! Nicht alles! Einzige Mindestvoraussetzung: mein Essen sollte bereits tot sein.

Wenn Begriffe wie 'vegetarisch' oder 'vegan' fallen, halte ich mich meistens dezent im Hintergrund. Diese Diskussion ist für mich eine extrem anstrengende Sache. Ich selbst mag gerne vegetarisches Essen. Vor allem dann, wenn auf Fleischersatzstoffe gänzlich verzichtet wurde. Weil genau dann das Hauptaugenmerk bei der Zubereitung auf dem Gemüse liegt und welches genau dann geschmacklich perfekt in Szene gesetzt wird. Lecker! Womit ich mich persönlich aber sehr schwer tue, ist veganes Essen. Nicht weil es mir nicht schmeckt! Nein, eher weil ich gar nicht in der Lage bin, genau zu differenzieren, ab wann ein Gericht nicht mehr vegan ist. Die penible Kontrolle aller Lebensmittel und ihrer Herstellung vor der Verarbeitung bzw. vor dem Verzehr ist für mich... also FÜR MICH... ein unüberwindliche Hürde.

Sicherlich. Das kann man alles lernen. Aber da bin ich eben ich. Ich möchte das gar nicht lernen. Ich möchte einfach weiterhin alles essen. Denn ich mag die Vielfältigkeit der Möglichkeiten. Ich mag Fleisch, ich mag Fisch, ich mag Gemüse. Und sollte mir das irgendjemand übel nehmen, dann möge er sich bitte fern von mir halten. Denn wie schon gesagt, diese Diskussion ist für mich eine extrem anstrengende Sache. Aber den Appetit verdirbt sie mir nicht!

Montag, 10. März 2014

Ingress Glyphs

Wilde Zeichen mit nicht nachvollziehbaren Bedeutungen. Irgendwann tauchten sie mal in den Ingress Reports auf. Nun sind sie Teil eines Spiels im Spiel. Wenn man ein Portal hackt und den Hack-Button gedrückt hält, taucht es auf. Dabei geht es darum, die kurz aufflackernden Glyphen innerhalb einer vorgegebenen Zeit nachzuzeichen. Relativ simpel, aber doch recht anspruchsvoll. Zumindest für mein Kurzzeitgedächtnis, das scheinbar nicht in der Lage ist, eine Aneinanderreihung von 3-5 Zeichen zu speichern und anschließend korrekt wiederzugeben. Umso schlimmer die Tatsache, dass das Spiel offensichtlich noch sehr fehlerbehaftet ist. Denn selbst wenn ich es ab und zu mal schaffe, das ein oder andere Symbol nachzuzeichnen, wird dies nicht erkannt und ich erhalte keine Bonusitems. Enttäuschend!