Mittwoch, 20. August 2014

Nächstes Jahr wieder



Nach dem Amphi ist vor dem Amphi. Und es geht spannend weiter. Dass VNV Nation eine gute Liveband sind, hatte ich ja bereits erwähnt. Gleiches gilt für Welle:Erdball und The Crüxshadows. Aber auch die anderen Ankündigungen gefallen mir. Vor allem Das Ich, DAF und Diorama. Und auch Samsas Traum, Goethes Erben und Qntal versprechen interessant zu werden. Hoffen wir, dass nicht wieder alle gleichzeitig spielen. Hotel ist jedenfalls reserviert und ich freue mich sehr auf weitere Bestätigungen im Laufe des Jahres.

Montag, 4. August 2014

Amphi Festival 2014


Es war mein erstes größeres, schwarzes Festival. Das Amphi Festival in Köln. Und es war schön gewesen. Allein die Location am Tanzbrunnen sorgte bereits für eine angenehme Atmosphäre. Hinzu kam ein Line-Up auf das ich mich schon seit Monaten gefreut hatte. Vor allem Janus und Die Krupps wollte ich endlich mal Live gesehen haben. Dummerweise spielten genau diese beiden Bands ungefähr zeitgleich. Da aber Janus seit fast 10 Jahren nicht mehr aufgetreten waren und auch nicht sicher war, ob sie jemals wieder auftreten würden, habe ich mich für sie entschieden. Und das war auch gut so!

Aufgrund technischer Probleme bei Die Krupps kam es zu einer Verzögerung, die es mir erlaubte, einen Großteil der Show doch noch zu sehen. Alle anderen technischen Probleme dieses Wochenendes waren eher nicht so erfreulich. London after Midnight wollte eigentlich etwas an eine Leinwand projizieren, In the Nursery fehlte ab und zu die Stimme und bei Front 242 fiel irgendein Computer gleich ganz aus.

Trotzdem war das Wochenende insgesamt mehr als gelungen. Vor allem der Sonntag hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nicht zuletzt Dank Dirk 'Rig' Riegert und Jürgen Engler.

----- Freitag (Schiff) -----
  • Agonoize: Wie von CD. Nichts aufregendes. Vermutlich fehlte das Blut.
  • Project Pitchfork: Singen konnte er ja noch nie sonderlich gut, aber die Auswahl der Songs war super und ihr Auftritt hat mal wieder mehr Lust auf Project Pitchfork im Auto gemacht.


----- Samstag (Tanzbrunnen) -----
  • She past away: Habe ich jetzt nur ein bisschen von gehört, klang aber nach gutem alten Gothic-Rock. Nicht schlecht, aber auch nichts besonderes.
  • Centhron: Hat mir mal gepflegt die Gehörgänge freigepustet. Alter, war das laut!
  • Clan of Xymox: Irgendwie "She past away" in schon etwas älter.
  • Lord of the Lost: Darauf stehen heute wohl die kleinen Gruftie-Mädchen. Ich fand es eher langweilig.
  • Corvus Corax: Kennt man. 
  • Asthetic Perfection: Haben mich als Live-Band echt positiv überrascht. Der Drummer war ordentlich am Ackern. Hätte ihm noch stundenlang dabei zusehen können.
  • Hocico: Hachja. Kleiner quirliger Mexikaner auf Speed. 
  • Blutengel & the Monument Ensemble: Wie von CD. Zumindest das Ensemble. Ansonsten ganz nett vorgetragen.
  • Front 242: Böse Stimmen behaupten ja, der technische Ausfall sei Absicht gewesen. Insgesamt haben sie aber eine gute Show abgeliefert.


--- Sonntag (Tanzbrunnen) ---
  • In the Nursery: Unauffällig trotz großer Pauken. Aber nett.
  • Mesh: Begann seinen Auftritt mitten in der Menge. Es folgten bekannte Hits. War ok.
  • Mono INC.: Von weitem am Strand gehört. Kannte sogar Lieder. Ist aber nicht so meins.
  • London after Midnight: Leider habe ich nur das Intro samt technischer Probleme und das erste Lied mitbekommen. Ich glaube, die hätten mir ein bisschen gefallen.
  • Janus: Zwei Noten gesungen, zack, Gänsehaut. Und so ging es Lied für Lied weiter. Gott, was hat dieser Mann eine geile Livestimme! 
  • Die Krupps: Auch wenn ich den Anfang zugunsten von Janus verpasst habe - Dank technischer Probleme weniger als befürchtet - habe ich doch einen Großteil der Show noch gesehen. Wahnsinn! Sie waren einfach nur der Wahnsinn. Und man hat Jürgen Engler angesehen, dass er richtig Bock hatte!
  • Eisbrecher: Habe nur den letzten Hit mitbekommen. Aber er scheint ein guter Entertainer zu sein.


--- Sonntag (Schiff) ---
  • Solar Fake: Kannte ich vorher ehrlich gesagt, nur vom Namen. Aber war schon ziemlich gut, was er da live ablieferte. Großes Highlight natürlich der Überraschungsgastauftritt von Peter Heppner zu "Die Flut". 
  • VNV Classical: Wunderschöne Piano-Versionen seiner Lieder. Ein zu Tränen gerührter Ronan Harris. Alles in allem ein mehr als würdiger Abschluss eines großartigen Wochenendes.